Content-Type: text/html Content-Type: text/html Biodiesel/RME/PME - ALDiesel/Poel/SVO - TDI/PD/CDI/JTD/HDI-Technik

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[62854]

Date: December 03, 2014 at 12:34:57
From: pitvondo, [195.128.43.120]
Subject: Mal wieder ein richtiger Motor (aus Italien.....)

Ohne Worte:

http://vimeo.com/113158655

Responses:
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[62855]

Date: December 03, 2014 at 23:18:56
From: Rhanie, [dslb-188-106-024-025.188.106.pools.vodafone-ip.de]
Subject: Re: Mal wieder ein richtiger Motor (aus Italien.....)

Moin Pit!

Niedlich, machte auf mir aber nicht grad den Standfestesten Eindruck.
Ne Probefahrt hat auch gefehlt...

Gruß Rhanie.

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    [62856]

    Date: December 04, 2014 at 08:42:24
    From: pitvondo, [195.128.43.120]
    Subject: Re: Mal wieder ein richtiger Motor (aus Italien.....)

    Musst mal nach gurgeln!

    DAS war wohl nur der erste Schuss...

    Ich frag mich wie die das Ding ankriegen.
    Der Typ an der Kurbel bewegt sich ja kaum....

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    [62857]

    Date: December 04, 2014 at 17:59:07
    From: hastelloy, [p54b37f82.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: Re: Mal wieder ein richtiger Motor (aus Italien.....)

    Anlassen: je nach Vergaser vorpumpen, Zündung AUS!! Duchdrehen bis alle Zylinder Gemisch haben, dann auf eine bestimmte Position drehen von der aus das Dingens praktisch normalerweise. möglicherweise also angenommen... nicht zurückschlagen sollte bei z.B. Zylinder 1 kurz nach Komp OT und Zündung ein, Rumms läuft - oder nicht gehe auf Start zurück.
    Kurbel vorher raus und nicht vergessen, die konnten damals die Zündung noch passend von Hand verstellen für Start, Teil Vollast sonst wäre das Prozedere wohl nicht effektiv.
    Andi

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    [62859]

    Date: December 05, 2014 at 08:58:14
    From: Werner, [p5b37998e.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: Exxxxxakt

    Moin,

    so wurden auch große Flugmotoren angelassen:

    ein paar Mal durchdrehen,

    dann auf die richtige Stellung,

    dann Strom auf die Spule (wenn keine Batterie da war, per Handkurbel)

    und dann Unterbrecher !


    Entweder "ZUCK" und "ROOOOOUMSSBLUBLUBLUB"

    oder eben wieder von vorn.


    An meinem Doppelschnecker habe ich ins Zündschloß eine Kurschlußfunktion eingebaut, also statt den Anlasser zu bestromen (den es ja nicht gab an der Kiste) , habe ich künstlich am Zündkontakt vorbei Strom auf die Spule gegeben. Wenn man dann den Zündschlüssel wieder los ließ, gab es auf dem Zylinder, wo der Verteiler drauf stand, einen Zündfunken. Die richtige Stellung waren ein paar Grad nach OT.

    Leider klappte die Supererfindung nicht richtig, weil es dem kleinen NISSAN-Micra Motor an Schwungmasse fehlte. Ich habe zwar zünden können, aber der blöde Riementrieb und die fehlende Schwungmasse sorgten dafür, daß der Motor nach dem ersten Arbeitstakt nicht die Kompression auf dem nächsten Zylinder schaffte.

    Ein paar Mal hat es geklappt, aber zuverlässig war es nicht. Dafür kam das Ding aber sofort, wenn man am Prop gezogen hat.

    Gruß

    Werner

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    [62861]

    Date: December 07, 2014 at 16:04:45
    From: Rhanie, [193.235.73.194]
    Subject: Re: Exxxxxakt

    Tach Werner,
    Mal so zum verständnis: die Komp. ist ja dann schon fast wieder weg?
    Das gemisch hatt sich inzwischen am kalten Motor entsuppt und schwappt jetzt auf dem kolben rum?
    Ich weiss zwar das das mal so gemacht wurde, aber warum ging das?! Zündung war doch damals auch eher fürn arsch...

    Gruß Rhanie.

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    [62862]

    Date: December 07, 2014 at 17:47:24
    From: Werner, [p5b37884a.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: Nee, so wars nich

    Moin Cheffe,

    nicht vergessen, es handelt sich um Benziner. Der Sprit, auch wenn Tropfen davon vielleicht auf dem Kolbenboden zu liegen kommen, hat einen solch hohen Dampfdruck, daß immer genug Benzindampf "in der Luft" schwebt. Im Gegenteil, man mußte aufpassen, daß man der Motor nicht mit zuviel Sprit absoff.

    Der Dampf über der Oberfäche einer Benzinpfütze ist zu fett, um ihn zur Entzündung zu bringen. Somit ist also klar, daß im Brennraum gar keine Flüssigkeit sein darf, damit man zündfähiges Gemisch hat - außer bei sehr sehr tiefen Temperaturen, da konnte der Motor nicht mehr absaufen.

    Mit dem anderen hast Du freilich Recht, und daß ist auch einer der Gründe, warum das bei modernen Motoren nicht so gut klappt:

    Wenn der kurz nach OT steht, ist bei moderner hoher Verdichtung der verbleibende Brennraum so winzig geworden, daß die Energie des ersten Schlages viel geringer ausfällt, als wenn man ein ordentliches Volumen hat. Daß der Zylinder zum Zeitpunkt der Zündung drucklos ist, darüber sind wir uns einig !?

    Das Manko tritt gleich doppelt zutage, weil nicht nur der Brennraum und das zur Verfügung stehende Volumen beim Zünden klein ist, sondern auch die Verdichtung des nächsten Zylinders eine ganz andere ist, als das früher war.

    Aber auch schon damals galt, daß die richtige Stellung durch Versuche ermittelt wurde. Zu kurz nach OT geht nicht, weil das Volumen zu klein ist. Zu weit nach OT geht nicht, weil sofort das Auslaßventil öffnet und die Power weg ist. Als kleiner Junge habe ich zugeschaut, wie Oldtimer angeworfen wurden und habe gesehen, daß einer bei einem Focke-Wulf Stieglitz erst vorwärts gedreht hat mit Zündung aus. Und dann gabs ein gekonntes Zusammenspiel zwischen Piloten und Anwerfer:

    Der Anwerfer drehte den Motor 13,756 ° zurück mit etwas Schwung und ging sofort auf Abstand. Der Pilot war derweil im Cockpit untergetaucht (er drehte die Kurbel unterm Sitz, wie ich später erfuhr).

    Damit kriegte der Motor ein bißchen Vorkompression und die erste Zündung reichte, um den Motor über die nächsten drei oder vier Totpunkte zu drehen. Dann kam der nächste Schlag, dann ganz viel Rauch, dann dachte man schon, er steht wieder, dann zuckte der Propeller wieder los, und danach ertönte das Freiluftkonzert für 7 Musiker - - einfach nur herrlich !!

    Da wurden die alten Oppas am Platz richtig sentimental ;)


    Gruß

    Werner

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    [62860]

    Date: December 05, 2014 at 12:23:54
    From: hastelloy, [customer-transfer.telemaxx.net]
    Subject: Re: Exxxxxakt

    ... blöde Riementrieb und die fehlende Schwungmasse sorgten dafür, daß der Motor nach dem ersten Arbeitstakt nicht die Kompression auf dem nächsten Zylinder schaffte....
    Na, sowas kannten die damals nicht. Verdichtung war so um 4 allerhöchstens 5-5 und dann mit Rennbenzin (Benzol/Alkohol) denn Oktan war da eher noch unbekannt. Dazu wie bei großen Fliegern Zylinder im Litterdesign, sprich da gingen sozusagen ccm an Benzin hoch mit entsprechend Schwung, auch ja Masse hatten die auch zum Zwischenspeichern und eben ne richtig verstellbare Zündung, das ist nicht zu unterschätzen was so nen Start angeht!
    Ne Summerzündung zum Start gab es da und dort auch um eben trotz der damaligen schlechten Kerzen, Leitungen etc. wenigstens einen Funken zur richtigen Zeit parat zu haben damit das Dingens rumst. Zudem, das Möl ist nicht mit dem flüssigen Zeug von heute zu vergleichen, als Anlasser wäre da schon ne Kleindampfmaschine nötig gewesen => schonmal Riziusöl bei Raumtemp und drunter umgefüllt?

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