Content-Type: text/html Biodiesel/RME/PME - ALDiesel/Poel/SVO - TDI/PD/CDI/JTD/HDI-Technik

Biodiesel/RME/PME - ALDiesel/Poel/SVO - TDI/PD/CDI/JTD/HDI-Technik

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Date: September 08, 2015 at 17:56:08
From: Werner, [p5b378b27.dip0.t-ipconnect.de]
Subject: Löten mit dem Feuerzeug

Moin,

vielleicht jetzt nicht der letzte Schrei unter Elektronikbastlern, aber ich bin total happy mit meiner neuen Lötmethode.

Hatte mir extra für meine Modellflieger einen dicken Lötkasten gekauft mit Löststift, Lötpistole, Ständer, Absaugpumpe, Stifthalten usw. - damit und mit etwas Unterricht konnte ich meine Elektroflieger und -hubis ganz gut selbst verdrahten.

Nun - nach fast zwei Jahren Pause fange ich wieder an und es fehlt genau 1 (in Worten: eins) Stecker :(((.

Also einen alten genommen und versucht, auszulöten, aber es tat sich nix. Ich leg schon immer den Lötstab erstmal hin und warte, bis er wirklich heiß ist, aber ich kriegte die Wärme nicht in den Stecker. . . . . da fiel mein Blick auf mein Feuerzeug und ich hielt es mit etwas Respektabstand darunter - - - plupp, fiel der ganze Lötklumpen incl. Kabel aus der Steckerlöthülse.

Als ich dann wieder zusammenlöten wollte, habe ich einfach nochmal das Feuerzeug gebeten und dann für die nächsten drei Lötstellen den Stab schon ausgemacht. Es geht herrlich ! Einmal drunter halten, nach wenigen Sekunden den Lötdraht zuführen. Die Hülse ist sofort so heiß, daß der Draht schon fast eingesaugt wird. Dann noch ein bißchen warten, bis man sieht, daß das Kabel auch das Material angenommen hat und . . .


FERTIG !!

Hitzebelastung ? Nicht die Spur, die Sachen sind schneller wieder kalt, als mit elektrischem Löten.

So, jetzt wißt Ihrs, vielleicht wußtet Ihr es längst, aber ich bin jedenfalls selbst drauf gekommen und fühl mich mal wieder so richtig kompotent !!

:))

Gruß

Werner

Responses:
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Date: September 10, 2015 at 09:28:52
From: pit von do, [195.128.43.120]
Subject: Re: Löten mit dem Feuerzeug

Moin Werner,

>>>Hitzebelastung ? Nicht die Spur, die Sachen sind schneller wieder kalt, als mit elektrischem Löten.

Das ist im Prinzip immer der Trick beim Löten....

Die Hitze schnell rein und dann klappt das auch.

Gruß
pit

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    [62998]

    Date: September 08, 2015 at 21:11:45
    From: hastelloy, [pd9e7654a.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: Re: Löten mit dem Feuerzeug

    Ja das kenne ich,

    im Geschäft mit Steckern von 200 -700 A und fingerdicken Kupferkabeln nehmen wir den Autogenbrenner.
    Privat tuts auch son Creme Bruleebrenner : http://www.shopzilla.de/creme-brulee-brenner/produkte/?br=14417391291594030437202000599019227&fromblip=1
    Klappt ganz gut damit wenn es bis sagen wir 6mm2 geht, da kommt auch ein 300 W Lötkolben nicht mit, der Wärmeüberganbg ist einfach zu schwach da das Ding immer nur eine Stelle "benetzt" und nicht rundum in heißem Gas "badet".
    Nachteil feuerzeug ist wenn zu lange an zerlkegt es sich schnell, die kleinen Brenner stehen gut aufm Tisch und können etwas länger an sein.

    Am Rande, Vorsicht bei PVC-Isolierungen, die sondern Salzsäure ab wenn sie zu heiß werden und lassen dann nach und nach die Kupferlitzen korrodieren. Ist echt Mist wenn dann am Servo oder so die zarten Kabel auf einmal wegbrechen.....

    Gruß andi

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    [63029]

    Date: October 14, 2015 at 17:51:40
    From: Uli S., [proxy26.messagelabs.net]
    Subject: Neulich mit Lötlampe

    Hallo,

    bei einem unserer Vehikel hat neulich der Anlasser gezickt. Natürlich so kurz vorm Urlaub (zum Glück nicht IM Urlaub...), daß meine Lieblingsreparatur (neuen bei ibäh bestellen für nen Fuffi) zeitlich nicht in Frage kam. Also erstmal ausgebaut und in der Scheune nach baugleichen Schrottexemplaren gesucht mit dem Ziel aus 2 mach eins. Beim Ausgebauten war das Planetengetriebe schwergängig, aber bei einem der Schrottdinger war nur das Kabel vom Anschlußbolzen zu den Kohlen weggegammelt, alles andere noch sehr schön. Hab dann als Ersatz ein Stück Schutzleiterkabel 10mm² abisoliert, zurechtgebogen und mangels starkem Lötkolben (habe 2 mit 60 und 20W) mit der Lötlampe angelötet. Ging ruckzuck. Weil der Kolophoniumlötdraht 60/40 zwar eutektisch niedrig schmilzt, das Kolophonium bei offener Flamme aber verbrennt, hab ich das höherschmelzende Gas-Wasser-Sch...-Lot mit dem Installationsflußmittel genommen. Ging genauso.

    Gruß Uli

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    [63030]

    Date: October 15, 2015 at 13:42:37
    From: Rhanie, [dslb-188-104-240-026.188.104.pools.vodafone-ip.de]
    Subject: Re: Neulich mit Lötlampe

    Hi Uli,

    Die Flussmittelreste müssen weg, sonst ätzt dir das irgendwann das kabel durch.

    Gruß Rhanie.

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    [62999]

    Date: September 09, 2015 at 08:08:40
    From: Werner, [p5b37880a.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: Oh danke !

    Moin Andi,

    hab mich schon gewundert, daß ein Isolierende so weißlich geworden ist. Allerdings ist die mittlere Dauer des betriebsfähigen Zustandes einer meiner Elektrohelikopter meist so kurz, daß Korrosion eh keine Chance hat.

    Anders gesagt, ich bin noch in der Phase Übungsschrottfliegen - hab gerade erst wieder aus zwei fast baugleichen Drehflüglern einen funktionsfähigen gemacht, nachdem ich beide gut kurz hintereinander geerdet hatte.

    Gruß

    Werner

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    [63000]

    Date: September 09, 2015 at 10:11:53
    From: hastelloy, [customer.telemaxx.net]
    Subject: Re: Oh danke !

    Das mit der Salzsäure betrifft eigentlich nur die ganz feinen Drähtchen an Servos und klappt auch ganz gut schon mit einem Lötkolben. Ich durfte dann mal mit dem Schlauchcboot aufm Baggersee hinterm unsteuerbaren Schiffchen her zur "Ruhezone" paddeln um es zu bergen - Ursache Kabel eben so abgefault.
    Stromkabel sind meist sooo dick dass da nichts passiert in modellbaurelevanten Zeiten. Heute sinds ja oft PU oder Silikon Isolieriungen, das Silikon gibt dann weißes Pulver aus SiO2, hält aber auch kurzfristig 200-250°C Kupfertemperatur aus.
    Meist entlöten sich vorher aber die Stecker vorher weil da der Übergangswiderstand dann zu hoch wird und das wie ne Heizpatrone wirkt. Nach Mil Spez verwenden die dann ein "Weichlot" das schon fast wie Hartlot erst bei >>400°C erweicht, das geht dann nur per Brenner.

    kennst du die bionischen Flieger von Fetso schon: http://www.festo.com/cms/en_corp/14253.htm
    da haste Zeit zum steuern.......
    http://www.festo.com/cms/en_corp/13165.htm

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    [63006]

    Date: September 17, 2015 at 20:26:07
    From: Werner, [p5b378fc2.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: Nee, kannte ich noch nicht

    Moin,

    ich kannte von Festo nur den Vogel, der war ja auch schon doll genug. Die Libelle hab ich noch nicht gesehen. Mannmann, was wohl als nächstes kommt . . . . .


    Gruß

    Werner

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    [63008]

    Date: September 18, 2015 at 14:03:40
    From: hastelloy, [pd9e765f0.dip0.t-ipconnect.de]
    Subject: die Firma dahinter

    http://airstage.de/

    die machen Bionik in Flug und Wasser aber auch naturgetreu aussehende fliegende (Event=) Automodelle usw. Faszinierend was da mit heutigen Mikrotechnik alles geht, einfach mal durchklicken

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    [63007]

    Date: September 18, 2015 at 09:59:42
    From: pitvondo, [195.128.43.120]
    Subject: Re: Nee, kannte ich noch nicht

    Moin,

    coole Sache das!

    Die Libelle bei 1:20 oser so:

    ganz langsame Bewegungen, man meint das sei Zeitlupe,
    aber im Hintergrund fährt ein Auto ganz normal....

    Mich würde die Technik interessieren!


    Gruß
    pit

    PS Axo, die Letterschminge fliegen autonom! :-o

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